Instrumentalunterricht

Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmidt und Musikschulleiterin Kristina Schier

Neues Angebot der KMS KL!

Die Kreismusikschule konnte mit Unterstützung des Fördervereins vier Kinderkontrabässe anschaffen. Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmidt und Musikschulleiterin Kristina Schier freuen sich, dass ab sofort auch Unterricht im Fach Kontrabass für Kinder ab ca. 6 Jahren angeboten werden kann.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Auskunft erteilt die Kreismusikschule KL 0631 7105 394.


Anmeldungen werden in allen Fächern ständig entgegengenommen.

Wieviel Musik ist drin?

Kontrabass, E-Bass, Cello, Gesang, Gitarre, E-Gitarre, Klavier, Keyboard, Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Tenorhorn, Bariton, Violine, Viola, Schlagzeug, elementare Musikerziehung(MFE). Ergänzungsfächer (auch für Nicht-Musikschul-Schüler): Spielkreise, Ensembles für Holzbläser, Querflöten und Gitarren, Blechbläserensemble, Sinfonieorchester, Kammerorchester, Percussionensemble, Musiktheorie/Gehörbildung.

Warum Kreismusikschule?

Kann man sich ein Kind vorstellen, dass in einem Raum voller Instrumente die Hände auf den Rücken legt und staunt - sicher nicht. Es ist wie beim Tanzen: Zuschauen reicht nicht, der Rhythmus geht in die Beine, Selbermachen ist angesagt. Nur im stillen Kämmerchen? Sicher auch nicht, denn mit der Freude kommen die Freunde. Das Erlernen instrumentaler Fähigkeiten ist nur ein Mittel zum Zweck. Zentraler Schwerpunkt ist das Erleben von Musik in Gemeinschaft. Musikschule und ihre Orchester, Chöre, Spielgruppen, Band, Musik- und Tanztheater bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, Freude zu teilen.
Spaß an eigener Leistungsfähigkeit - JA!
Frust durch Leistungsdruck - NEIN!

Wie jung darf man sein?

Schon Babies erspielen sich ein erstes bewusstes Umgehen mit Musik. Durch Singen und Musizieren erlernen sie Musik wie eine zweite Sprache. Neigungen und Fähigkeiten werden erkannt und gelenkt. Und wer dann Lust hat, den beraten wir gerne.

Wie alt kann man sein?

Es ist nie zu spät, früher einmal Gelerntes wieder aufzufrischen oder (zusammen mit seinem Kind) ganz von vorn anzufangen. Eltern, die sich mit Interesse und Freude mit Musik beschäftigen. finden in ihren Kindern eifrige Nachahmer. Ensembles stehen Eltern, "die mitreden wollen", offen.

Wieviel muss man üben?

Es ist wie beim Laufen lernen: Nicht der einmalige Marathon, sondern das beständige Training bringt's. Kinder merken schnell, dass es Spaß macht heute" etwas zu können, wovon man ‚gestern noch geträumt hat'. Übrigens - wenn Kinder Musik lieben lernen, heißt das nicht gleich, daß sie lieben, Musik zu lernen. In jedem Fall brauchen sie Eltern, die sich für das, was sie machen, interessieren. Sogar für das tägliche üben.

Was fang Ich damit an?

  • Wenn ich rechnen gelernt habe, obwohl alles mit einem Taschenrechner doch so viel einfacher geht
  • wenn ich gelernt habe, Klavier zu spielen, obwohl der Beethoven auf meiner CD aber so verdammt perfekt ist
  • wenn ich gelernt habe, dass nicht alles auf Anhieb klappt und man manches halt üben muss
  • wenn ich gelernt habe - zuhören - abwarten - abstimmen- mitmachen
  • wenn ich gelernt habe - erfahren - empfinden - erfinden
  • wenn ich mal gar nichts gelernt habe, sondern nur aus Herzenslust Musik gemacht habe


Wann kann man das sehen/hören?

Ein Blick in den Veranstaltungskalender lohnt sich. Viel(-fältig)e Veranstaltungen kommen da im Jahr zusammen. Zugegeben, nicht alles muss man sich anhören, aber für jeden ist was dabei: Konzerte im Frack, Musik in Jeans, Musik pur oder in Szene gesetzt. Vielfältigkeit heißt bei uns auch Musik von und für die Kleinen, Klassenvorspiele, Dozentenkonzerte. Wie sehr musikalisch..." Einfach vor sich hersingen, sich drehen und tanzen, Mutters Küche als Drumset, die Faszination von Trillerpfeifen, Rasseln oder ähnliches "Gerät", das (möglichst laute) Töne produziert.... All das zeugt von nichts anderem als von einem musischen Urinteresse, das jr jedem Kind steckt. Mit der Musikschule geht's auf Entdeckungstour, was noch im Reich der Töne zu erfinden ist, "Unmusikalisch" ist nur der, der nichts erforschen will.

Wie!? Noch mehr Schule?

Keine Angst' Kein "Mangelhaft" kein "Sitzen bleiben': Phantasie wollen wir nicht benoten. Kreativität lässt sich nicht in Zentimetern messen. Trotzdem ist Lernen nicht ausgeschlossen, sogar beabsichtigt. Warum auch nicht? Jeder ist stolz auf eine erbrachte Leistung!

Wohin soll das führen?

Bereits die Elementare Musikerziehung in der Grundstufe beinhaltet als Schwerpunkt das gemeinsame Musizieren. Aufeinander aufbauende Ensemblegruppen ermöglichen dem Schüler in jedem Stadium, das Gelernte in der Praxis anzuwenden. Ziel ist es, junge Menschen zu Kreativität zu befähigen. Sie eröffnen sich eine Chance, neben einem fordernden Berufsleben zusammen mit anderen Liebhabern der Musik Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten. Herausragend Begabte erhalten eine besondere Förderung. Mancher Profi hat hier seinen Einstieg in ein Musikstudium vorbereitet.

Wie oft ist Unterricht?

In der Regel braucht man eine Woche Geduld bis zu nächsten Mal. Mit täglichem Üben, möglichst zusammen mit den Eltern, Geschwistern, dem Freud oder der Freundin aus der Musikschule, kann man die Zeit auch ganz sinnvoll ausfüllen. Am besten: So früh wie möglich zu den anderen in den Spielkreis, Orchester oder Ensemble. Vielleicht springt dann noch eine weitere Unterrichtsstunde heraus, vielleicht sogar auch einmal ein Musikwochenende, eine Orchesterfreizeit oder eine Konzertreise.

Wer macht da so den Unterricht?

Musik ist eine Sprache, die von jedem und überall verstanden wird. Der Lehrer "übersetzt" allerdings nicht nur oder "paukt Vokabeln" ein. Er wird vielmehr Vermittler von musikalischen Empfindungen, instrumentaler Spielpartner, beratender Pädagoge oder schöpferischer Inspirator. Ein bisschen weniger kompliziert ausgedrückt heißt das, er geht mit einem musikalisch durch dick und dünn.

Was ist, wenn wir da nicht können?

Vormittags Schule, nachmittags frei" gehört schon längst nicht mehr zum normalen Schüleralltag. Unterrichtszeiten an der Musikschule können aber in der Regel ganz individuell abgesprochen werden. Ihre Wünsche / unsere Möglichkeiten bringen wir auf einen Nenner! Oder platzt der Terminkalender der Kinder? Dann ist weniger oft mehr!

Welches Instrument

Die von Opa geerbte Geige oder das bereits vorhandene Klavier können, müssen aber nicht als lnstrumentenwahl der Kinder bestimmen. Sie wissen selbst genau, was ihnen gefällt. Außerdem - wer dabei Hilfe braucht, findet sie bei unseren Lehrern. Ein Aufnahmegespräch bietet die Möglichkeit, sich ausführliche und fachkundig beraten zu lassen.

Woher bekomme ich ein Instrument?

Ein Kind möchte das Instrument, dass es erlernt, sein eigen nennen dürfen. Häufig haben die Fachlehrer auch die richtigen Tips, wo und welches Instrument man kaufen kann, In begrenztem Rahmen sind kleine Instrumente für kleine Spieler (z.B. Streichinstrumente, Gitarren) und auch Instrumente in ‚normaler" Größe (Mensur) bei unserer Musikschule auszuleihen.

Wie teuer?

Für die Teilnahme sowie die Überlassung von Instrumenten wird ein Entgelt erhoben. Die zusätzliche Teilnahme an Kammermusikgruppen, Orchestern und anderen Ensembles ist kostenlos. Eine Ermäßigung des Entgelts wird aus sozialen Gründen bei der Belegung mehrerer Fächer und bei Teilnahme von Familienmitgliedern gewährt. Genauere Informationen, ein Auszug aus der Schul- und Entgeltordnung ist beigefügt.

Wann kann Ich mich anmelden?

Anmeldungen werden jederzeit von der Geschäftsstelle angenommen. Der Unterrichtsbeginn erfolgt in der Regel zum 1.3. und 1.9. und ist abhängig von freien Unterrichtsplätzen. Das Ausscheiden ist o.g. Daten entsprechend möglich und jeweils zum Ende Februar bzw. 31. August schriftlich 6 Wochen vorher anzuzeigen. In bestimmten Fällen (andauernde Krankheit, Wegzug u.ä.) St ein Ausscheiden auch zu anderen Terminen möglich.

Wann kann man wo lernen?

Wo ihr Wunschinstrument unterrichtet wird, erfahren Sie bei uns. Kommen Sie vorbei und lauschen an der Tür. Bei uns ist auch das erlaubt.